Am 23.3.2010 hatte der „Spielmannszug Kurpfalz 1956 e.V. Ludwigshafen-Oppau“ seine diesjährige Jahreshauptversammlung. Im kleinen Saal des Bürgerhauses trafen sich 34 hauptsächlich aktive Mitglieder zu einer der wichtigsten Versammlungen in der Vereinsgeschichte.

1. Vorstand Horst Bindner begrüßte die Anwesenden und verlas seinen Geschäftsbericht für 2010. Er erwähnte, dass 2010 ein schweres Jahr für den Verein und die Aktive war. Seine Klage: „Wir mussten viele Auftritte mit sehr wenigen Musikern bestreiten“. Sein Dank ging an alle, die bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen engagierten Einsatz zeigten.

Aus den Berichten der Spartenleiter: Die Kasse hat 2010 positiv abgeschlossen. Der Verein hat 148 Mitglieder, davon 24 Aktive und 12 Jugendliche.

Die Revisoren fanden bei der Kassenprüfung alles korrekt. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Unter Punkt Verschiedenes wurde dann der schwierigste und zeitlich längste Punkt abgehandelt: Die musikalische Umstellung. Horst Bindner gab zu Beginn eine Zusammenfassung der derzeitigen Lage:

Aufgrund der schwierigen Lage des Vereins hat sich die Vorstandschaft Gedanken über die Zukunft des Vereins gemacht und diese in einer Spielerversammlung vorgestellt. Die Spielerversammlung fasste den Beschluss ab März musikalisch neue Wege zu gehen. Dies bedeutet eine musikalische Neuausrichtung zu einem modernen Blasorchester.

Ziel des Orchesters ist gute Blasmusik auf hohem Niveau darzubieten. Das Repertoire soll von klassischen sinfonischen Werken über Originalwerke und Bearbeitungen aus den Bereichen Film, Musical, Rock und Pop bis hin zu Big-Band-Sound. An der Erweiterung des Repertoires wird das gesamte Orchester beteiligt. Begonnen wird mit dem Bläserklassenprogramm von Yamaha, das es ermöglicht, alle gleichzeitig neue Instrumente und Stücke zu lernen.

In der anschliessenden Diskussion wurden die verschiedensten Fragen vorgebracht. Die bestehenden Verträge laufen bis September 2011, solange muss das alte Repertoire noch geübt werden.

  • Kann das bestehende Repertoire reduziert werden, um das Üben mit dem neuen
  • Instrumenten nicht zu behindern
  • Sind für die einzelnen Instrumente Lehrer/innen verfügbar
  • steht ein musikalischer Gesamtleiter zur Verfügung
  • Werden die neuen Instrumente gekauft / gemietet oder durch Mietkauf erworben
  • Wie wird die Bekleidung aussehen ( zu den jetzigen Sommer- und Winter-Uniformen gibt es weder Stoff noch Stiefel …).
  • wie wird der neue Name des Vereins
  • genügend Diskussionspunkte, die noch nicht zu Ende gedacht sind.

In der nächsten Vorstandsitzung gibt es sicher endlosen Stoff für Diskussionen und Entscheidungen.