Zeittafel der Kirchen und Schulen

Kirchen in Oppau
Kirchen in Oppau

Eine Zusammenstellung von Daten über Kirchen und Schulen im Ortsbezirk Oppau und ihre wechselvolle Geschichte vom Jahr 1227 bis Heute. Diese Informationen stammen aus Veröffentlichungen des Karl-Otto-Braun-Museums, aus Vereinsfestschriften sowie dem Zeitschriftenarchiv des Oppauer Rathauses.

1227 Am 30. April Die Patronatsrechte der Martinskirche zu Oppau gehen an das Wormser Domkapitel über.
1243 Die Martinskirche wurde nach der Zerstörung wieder aufgebaut.
1496 Erste Erwähnung einer Kirche in Edigheim.
1563 Mit der Einführung der Reformation in der Kurpfalz gehören auch Oppau und Edigheim zunächst der lutherischen, dann der reformierten Kirche an.
1572 Erste Erwähnung einer Volksschule in Oppau.
1657 Für 32 Gulden und 8 Kreuzer entsteht das erste Schulhaus
1701 Die Edigheimer Kinder, die bisher in Oppau zur Schule gehen mußten, erhalten eine eigene reformierte Schule.
1707 Die St. Martinskirche in Oppau fällt an die Reformierten, und die Edigheimer Kirche wird zur Simultankirche erklärt.
1724 Bau der ersten protestantischen Kirche in Oppau Barock- und Rokokoepoche. Oppau bekommt eine weitere Schule (katholisch).
1740 Errichtung einer der Heiligen Maria geweihten Simultankirche; 1754 werden jedoch die Reformierten vom Recht der Kirchenbenutzung ausgeschlossen.
1747 Edigheim bekommt eine weitere (katholische) Schule.
1770 Die reformierte Gemeinde Oppau kommt zur Reformierten Inspektion Friesenheim, später zum Dekanat Frankenthal.
1774 Am 17. Juli Einweihung der neuen katholischen Martinskirche, die auf Grund der Rheinüberschwemmung von 1824 drei Jahre später dem Abriß verfällt.
1808 Neuer Friedhof (jetzt Park). In frühester Zeit befand sich der Friedhof rund um die Kirche.
1816 am 27. Oktober: In der Edigheimer Kirche wird nach über 100 Jahren wieder protestantischer Gottesdienst gehalten.
1822 Am 15. August Die neuen für Kinder beider Konfessionen bestimmten Schulhäuser in Oppau und Edigheim werden bezogen (vorher: getrennte protestantische und katholische Schulen).
1830 Wiederaufbau der protestantischen Kirche
1843 Am 29. Oktober Gründung des Evangelischen Kirchengesangvereins “Oppau” (ab 1856 Liederkranz Oppau).
1852 Am 4. Mai Die Regierung ordnet die Bildung eines Katholischen “Fabrikrates” (Kirchenverwaltung) an.

kirchen-alt_001 1862 Am 29. Oktober Die Schillerschule in der Kirchenstraße wird gebaut (zerstört 1921).
1869 Am 1. Januar Statt der Sonntagsschule wird die abendliche Fortbildungsschule (bis 1882) in Oppau eingeführt.
1884 Im Dezember Die 1822 erbaute Schule in der Großen Gasse (heutige Schulstraße) wird aufgestockt.
1887 Fertigstellung der Lessingschule in Edigheim.
1896 Protestantischer Kirchen-Krankenpflegeverein gegründet.
1897 Elisabethen-Verein gegründet.
1900 Es sind 8 Volksschullehrer in Oppau.
1911 Aufnahme des Schulbetriebes in der Mozartschule.
1911 am 6.4. Gründung der prot. Kirchengemeinde Edigheim.
1911 Edigheim wird zur selbstständigen Pfarrei erhoben
1914 am 16.3. Beginn der Bauarbeiten an der prot. Kirche Edigheim
1915 23 Volksschullehrer unterrichten in Oppau.
1916 Edigheim erhält eine neue protestantische Kirche.
1917 im Mai  Ablieferung der Prospektpfeifen aller Orgeln zur Metallgewinnung für Kriegszwecke
1917 im Juni Ablieferung der Kirchenglocken, bis auf jeweils eine, zur Metallgewinnung für Kriegszwecke
1923 Am 23. Dezember Die 1921 zerstörte katholische St. Matins-Kirche wiederaufgebaut (zerstört 23./24.9.1943 – 18.71954 Neuweihe, Neubarock). Sie wird in ihrer neuen Form Geschichte und Baugeschichte machen.
1923 Die durch die Explosion zerstörte protestantische Auferstehungs-Kirche wiederaufgebaut (zerstört 23./24.9.1943 – Neuweihe 15.12.1952, neuromantischer Stil).
1924 am 28.6. Einführung der kirchlichen Feier des Muttertages auf Antrag des ev. Frauenbundes.
1924 Am 30. November Die neuerbaute Pestalozzischule in Oppau nimmt ihren Schulbetrieb auf. Oberlehrer K.O.Braun richtet ein Heimatmuseum in der Mozartschule ein.
1924 Das Edigheimer Schulhaus wird zum Rathaus umgebaut.
1926 Am 22. April Auflösung der obligatorischen Fortbildungsschule, an ihre Stelle tritt die Berufsschule.
1927 Am 22. April Aufhebung der Fortbildungsschule in Edigheim, die Schüler wurden von Oppau übernommen.
1927 In Edigheim wird das 8. Schuljahr eingeführt.

Ratskeller 1928
Ratskeller 1928

1928 Am 16. Dezember Weihe des protestantischen Gemeindehauses in Oppau. Es geht 1935 in den Besitz der Stadt Oppau über.
1929 Am 19. Dezember Einweihung der Goetheschule in Oppau, die auch die Berufsschule aufnimmt.
1934 Die Edigheimer Lessingschule wird erweitert.
1942 Ablieferung der Glocken, bis auf jeweils die Kleinste, in allen Kirchen.
1945 am 19.8. Der Keller des zerstörten Oppauer Ratskellers wird als Notkirche eingeweiht.
1948 am 28.7. Eine Explosionskatastrophe bei der BASF beschädigt auch die Oppauer Kirchen
1952 im Oktober  Grundsanierung der prot. Kirche Edigheim. Beseitigung der Kriegsschäden.
1952 Am 14. Dezember Neuweihe der im 2. Weltkrieg zerstörten protestantischen Auferstehungskirche in Oppau. Es fehlten noch die Stühle auf den Emporen und die Orgel.
1954 Am 18. Juli Neuweihe der im 2. Weltkrieg zerstörten St. Martinskirche in Oppau.
1962 am 2.9. Weihe der kath. Kirche Maria-Königin in Edigheim (Abbruch der alten Kirche 1963).
1964 Einweihung der Wilhelm-von-Humboldt-Schule.
1964 am 19.7. Gemeindezentrum „Luise-Scheppler-Heim“ in Edigheim mit 90 Kindergartenplätzen, zwei Wohnungen und einem Gemeindesaal eröffnet.
1965 Am 17. Mai Einweihung des Oberlin-Hauses der protestantischen Gemeinde in Oppau
1967 am 7.6. Edigheim erhält eine Vikarstelle
1971 Am 27. September Übergabe der Grundschule in der Pfingstweide.
1972 am 17.2. Umwandlung der Vikarstelle Oppau in eine Pfarrstelle.
1972 am 28.6. Bildung der prot. Kirchengemeinde und Pfarrei Ludwigshafen-Pfingstweide.
1974 Am 22. September Weihe der katholischen Kirche “St. Albert”, der Begegnungsstätte und des Pfarrhauses in der Pfingstweide,
1976 Am 9. Mai Einweihung des evangelischen Gemeindezentrums in der Pfingstweide.
1976 am 7.5.: Eröffnung der Jugendfreizeitstätte im ehemaligen Gemeindehaus Edigheim.
1978 Wiederinbetriebnahme der Lessingschule in Edigheim.
1980 Am 1. August Edigheim erhält ein eigenes Gymnasium im Schulzentrum.
1981 am 8.11.: Übergabe der Bezirkssportanlage am Schulzentrum.
1984 Am 1. August wird die Außenstelle der “Kopernikus-Realschule” als “Staatliche Realschule Ludwigshafen-Edigheim” verselbständigt.
1984 Am 16. Oktober ist mit der Übergabe des Mehrzweckraums die Erweiterung des Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums in Edigheim abgeschlossen.
1986 Erweiterung der städt. Kindertagesstätte „Bruderweg“.
1986 am 21.12. Kirche in Edigheim nach Grundsanierung wieder in Dienst gestellt.
1987 Umbau der Trauerhalle am Edigheimer Friedhof.
1993 am 19.2.: Richtfest am Erweiterungsbau der Lessing-Grundschule.
1994 am 22.2.: Einweihung „Haus des Kindes“ in der Uhland-Straße.
1994 am 2.10. Einweihung des neuen Gemeindehauses der prot. Kirchengemeinde Oppau in der Kirchen-Straße 3
1997 am 22.5. Schulzentrum Edigheim, Erweiterungsbau in Betrieb genommen
2006 am 17.1. Das prot. Blockhaus wird nach fast 25 Jahren Betrieb geschlossen.