Im Karl-Otto-Braun-Heimatmuseum in Oppau vermittelten 6 Studentinnen der pädagogischen Hochschule Heidelberg am 20. Juni 2015 auf anschauliche und leicht verständliche Weise den kleinen und großen Besuchern Wissen über ihre Heimat Oppau.

52 Kinder und 54 Erwachsene hatten in den drei Stunden den Weg in das Heimatmuseum gefunden um sich die 10 Stationen mit ihren Exponaten anzusehen und die zugehörigen Geschichten anzuhören. Ungläubiges Staunen bei einigen Grundschülern, als sie Punkt 1 einer 10-Punkte-Liste für richtiges Verhalten im Unterricht lasen: Wenn der Lehrer die Klasse betritt haben die Schüler stillzustehen und einstimmig den Lehrer zu begrüßen mit: Guten Morgen Herr Lehrer.

Ein iranischer Mitbürger erzählte, als er eine alte Nähmaschine entdeckte:

Eine SINGER, meine Mutter arbeitet heute noch noch mit solch einer Nähmaschine!

Unbekannte Dinge gab es zu entdecken, wie zB. genaues Wiegen mit Gewichten, Äpfel schälen mit einer alten Schälmaschine, oder Weben an einem alten Webstuhl.

Den Anstoß dazu gab die Museumsleiterin Regina Heilmann bei ihren Seminaren. 6 ihrer Studentinnen, die auf Grundschul-Lehramt studieren, erarbeiteten selbst das Programm. Sie besuchten zwei Mal das Karl-Otto-Braun-Heimatmuseum  und ließen sich von dessen erstem Vorsitzenden Rolf Schröder die Exponate erläutern.

Das Programm Kinderaktionstag wurde entgegen den Erwartungen hervorragend angenommen, was der starke Besuch bestätigte.

Der Aktionstag ist eine Kooperation des Karl-Otto-Braun-Museums unter der Mithilfe des Fördervereins mit dem Institut für Sachunterricht der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und dem Stadtmuseum Ludwigshafen unter der Leitung von Dr. Regina Heilmann. Die Studierenden der PH Heidelberg haben sich in einem Projekt „Heimatmuseen – ein zu entdeckendes Potenzial für Kinder im Grundschulalter“ mit der Materie befasst und die Veranstaltung entwickelt.