Flüchtlingsunterkunft Kranichstraße: Solidarisches Miteinander ist gefragt

Die große Herausforderung der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in unserer Stadt kann nur im solidarischen Miteinander bewältigt werden.

Die große Herausforderung der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in unserer Stadt kann nur im solidarischen Miteinander bewältigt werden. Dies gilt auch für den geplanten Standort in der Kranichstraße.

erklärt Gabriele Böhm, die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Edigheim.

Schwarzmalerei und das plumpe Zeichnen von Gefährdungsszenarien hilft uns nicht weiter, sondern trägt nur zur Verunsicherung bei. Die Menschen kommen, sind da und müssen mit dem Notwendigsten versorgt werden – unabhängig davon, welcher aufenthaltsrechtlicher Status ihnen letztendlich zugesprochen wird. Wir freuen uns, wenn möglichst viele vor Ort sich ehrenamtlich in die Betreuungsarbeit einbringen. Die CDU Edigheim wird sich in den vom Ortsvorsteher initiierten Arbeitskreis einbringen.

Böhm weiter:

Den idealen Standort gibt es nicht. Unter dem Strich ist der Standort Kranichstraße  geeignet. Er ist erschlossen. Die Ortsmitte und diverse Nahversorger sind von dort  erreichbar. Bei einer Belegung mit bis zu 108 Menschen kann nicht von einer Massenunterkunft gesprochen werden. Der durch das Gebiet führende Schulweg, die nahe gelegene Kita und das angrenzende Wohngebiet sind sicherlich sensible Punkte, die sich ähnlich und vergleichbar an anderen Stellen in der Stadt auch in Edigheim ergäben. Die weitere Entwicklung werden wir hier sorgfältig beobachten. Integration kann nur gelingen, wenn solche lokalen Gegebenheiten nicht von vorneherein tabuisiert, sondern als akzeptabel eingestuft werden. Ich bin sicher, in Edigheim sind die hier unterzubringenden Asylbewerber und Flüchtlinge grundsätzlich willkommen. Gemeinsam wollen und werden wir diese Aufgabe bewältigen

so Böhm abschließend.