Götz Manfred

Geboren:
Freitag, 1 Januar, 1960

Man kann, grob betrachtet, die Menschheit in zwei Kategorien einteilen. In die Schwätzer und die Macher. Einer der aktivsten Macher im Ortsbezirk ist Gebäudereinigermeister und techn. Betriebsleiter. Er weiss mittlerweile, dass der Volksmund Recht hat, wenn er sagt dass man sich Neid verdienen muss. Das Mitleid schenken die Mitbürger von alleine. Einer auf den das zutrifft ist Manfred Götz gleichzeitig auch Vorsitzender des mittlerweile wieder aufgelösten Fördervereins für Heimat- und Denkmalpflege Edigheim e.V..

Das Neidpotential ist sehr hoch und hart erarbeitet. Dass die Anfeindungen von der Seite der Schwätzer kommen ist ihm klar. Dennoch wurmt ihn diese Tatsache sehr.

Zuerst wollen wir erfahren wer ist dieser Manfred Götz?

In der „Rationell Reinigen“ dem ausgewiesenen Fachblatt der Gebäudereiniger erfahren wir Näheres:

Die Olsons GmbH wurde 1994 gegründet und ist ein Innungsbetrieb aus Hessen, mit Sitz in Offstein. 130 Mitarbeiter, davon ca. 30 Prozent in Vollzeit, ermöglichen dem Inhaber Oliver Kraft, die gesamte Palette der Gebäudereinigung und Dienstleistung zur Verfügung zu stellen. Technischer Betriebsleiter ist der Gebäudereinigermeister Manfred Götz, wohnhaft am Ort des Geschehens, der im Hause Olsons ebenfalls für die Lehrlingsausbildung verantwortlich zeichnet. Immer am Freitag erhalten die Auszubildenden theoretischen und praktischen Unterricht durch den technischen Betriebsleiter. Zu Recht ist man stolz darauf, bei der Lehrlingsausbildung exzellente Ergebnisse zu erzielen. Regelmäßig gehören die Lehrlinge zu den Jahrgangsbesten. Ausbildung, die sich lohnt.Graffitientfernung ist immer wieder eine neue Herausforderung. Es sind eben viele Faktoren zu beachten.
Bei der Telefonrecherche sagt man uns aus Lehrlingskreisen, dass Manfred Götz nicht nur über hervorragende Kenntnisse als Ausbilder verfügt, sondern dass er gerade durch  Engagement, sehr viel Praxis in die Ausbildung einfliessen lässt.  Mit dem Ergebnis, dass auch Geschichtliches nicht in der Vergangenheit verschwindet.

Selbst die Zeitung mit den ganz grossen Buchstaben zeigte einen strahlenden Manfred Götz und titelte:“Das Graffiti-SEK von Ludwigshafen“ Sein Einsatz wird deutlich, weit über den Ortsbezirk hinaus wahrgenommen.

In einem Artikel der Berufsbildenden Schule Alzey (BBS Alzey) erfahren wir mehr über sein Engangement:

… BBS-Schulleiter Peter Kurzmeier zeigte sich daher über die Gabe des Offsteiner Unternehmens sowie die Demonstrationen seitens Zimmermanns besonders erfreut: „Ich bin sehr froh, dass heute Fachkräfte aus der Praxis zu uns gekommen sind. Wir sind immer dankbar für Leute, die uns zeigen können, wie die Dinge faktisch funktionieren. Der Praxis-Bezug ist wirklich unheimlich wichtig – je besser die Vorbereitung ist, desto sinnvoller ist das für uns alle.“ Das sieht auch Manfred Götz, Technischer Betriebsleiter der die BBS-Schüler unterstützenden Firma Olson, ähnlich: „Wenn diese jungen Leute sich stets reinhängen und ihre Ausbildung konzentriert und gewissenhaft absolvieren, wird über ihnen nie mehr das Damoklesschwert der Arbeitslosigkeit hängen. Die Ausbildungschancen im Bereich der Hauswirtschaft sind großartig, auch was die späteren Verdienstmöglichkeiten betrifft. Das ist allerdings vielen Schülern gar nicht mal so bewusst.
Nun sehen wir etwas klarer. Vielleicht ist diese Dimension bei seinen Neidern, gerade auf politischer Ebene, noch nicht durchgedrungen. Mit seinem Spezialwissen auf dem Gebiet der Graffiti-Entfernung steht er an oberster Spitze in der Branche, verriet man uns.

Zur Graffitientfernung in Edigheim schreibt die „Rationell Reinigen“:

Seit 25 Jahren existiert diese Unterführung, die eine Verbindung zu einem am Stadtrand gelegenen Friedhof in Ludwigshafen-Edigheim darstellt. Wenig frequentiert, in den Abend- und Nachtstunden eigentlich gar nicht, ein Eldorado für Graffitikünstler. Versehen mit weißen glasierten Fliesen, eine perfekte Leinwand.
Ludwigshafen leidet wie viele andere Städte in Deutschland unter Sparzwang. So wird dann vermeintlich an der „richtigen Stelle“ gespart, indem auf die Reinigung verzichtet wird. Die Stadt verfügt bei einer Einwohnerzahl von fast 170.000 über ein Budget von 40.000 Euro/Jahr, um Graffiti- und Vandalismusschäden zu beseitigen. In Anbetracht der Aufgabenstellung ein lächerlicher Betrag, da allein die Graffitibeseitigung in dieser Unterführung mit einem fünfstelligen Betrag veranschlagt war. Die Stadt ist sich sehr wohl dieser Tatsache bewusst, hat aber eine Schuldenlast von ca. 700 Millionen Euro zu schultern. Wie es trotzdem zu einer erfolgreichen Graffitientfernung kommen konnte, zeigte die Initiative zweier Unternehmen aus dieser Region. Die Firmen Olsons und Solution Glöckner taten sich zusammen, um der Stadt die Graffitientfernung an diesem Objekt zu schenken. Eine Edigheimer Familie, Mitglied in seinem „Förderverein Heimat- und Denkmalpflege Edigheim“ konnte er als Paten für die Reinigung der Unterführung gewinnen. Die Reinigungsmittel dazu stellt die Firma Olsons.
Das Einzige wofür ich geprügelt wurde, war das als „Werbe-Eldorado“ eilig getaufte Anbringen von Werbung der beteiligten Firmen am Friedhof in Edigheim.
Was erwarten denn Diejenigen, die solch einen Unsinn von sich geben? Die glauben doch nicht ernsthaft, dass Sponsoren so ohne Weiteres Geld herausgeben? Der einzige Sponsor, der ausdrücklich nicht genannt werden möchte ist sein Top-Sponsor und dieser verfügt laut Götz über nahezu „unbegrenzte“ Mittel.
An diese Quelle geht er allerdings nur wenn nichts mehr geht.

Solcherlei Beziehungen hätten die „Schwätzer“ liebend gerne. Doch er hält sich bedeckt und verrät uns ebenfalls nicht den Namen seines Top-Sponsors.

Er ist ein streitbarer Zeitgenosse. Einer der mit dem Kopf durch die Wand will. Einer dem Vieles nicht schnell genug geht. Einer der

„… Denen in der Stadtverwaltung Dampf machen würde …“. „… da weiss der eine Beamte im Zimmer 4 Meter weiter nichts von dem was der Kollege auf dem gleichen Flur tut …

Und er weiss mittlerweile, dass der Volksmund Recht hat wenn er sagt, dass man sich Neid verdienen muss. Das Mitleid schenken die Mitbürger von alleine.  Allerdings ist sein Enthusiasmus für den Ortsbezirk wichtig und bares Geld wert.

In Zeiten leerer Kassen sind auch die Bürger im Ortsbezirk auf ein solches Engagement dringend angewiesen. Gerade seine Feinde, die konzentriert mehr in Edigheim zu auftreten, sind Diejenigen, die mit viel Geschwätz, Protokollen, Treffen und Arbeitsgruppen viel Papier produzieren. Selbstverständlich ohne Ergebnis, wie er sagt. Getreu dem Motto: „Hauptsache wir haben so getan als ob wir etwas tun“.

Das ist nicht seine Sache. So muss er sich ständig gegen Gerüchte wehren, die ihm unterstellen, dass er der Schwätzer sei. Dass dem nicht so ist sieht jeder Bürger, wenn er die Renovierungsarbeiten am Oppauer Park, am Edigheimer Friedhof oder dem Marktplatz in Edigheim sieht.

Ihm unterzuschieben er sei ein Dampfplauderer ist eben das letzte, hilflose Argumente seiner Gegner. Er ist ein Macher und das tut hauptsächlich denen weh, die immer nur so tun als ob sie machen würden.

Ein Phänomen mit dem der amtierende Ortsvorsteher ebenfalls zu kämpfen hat. Auch er muss sich oft genug mit nichtstuenden Schwätzern „herumärgern“.

Wir wollten uns mit diesem Mann etwas näher unterhalten, um herauszufinden, warum er trotz seines enormen Einsatzes für den gesamten Ortsbezirk so angefeindet wird.

„Meine Sponsoren gehen von normal bis hochkarätig“, verriet er uns zu Beginn.
Dass er mittlerweile fast soweit ist, Alles hinzuschmeissen. Und dass er kaum noch Lust hat sich für den Ortsbezirk einzusetzen kann man durchaus verstehen.

Ganz oder Garnicht und immer mit vollem Einsatz
so seine Devise.

… es hat mich müde gemacht, weil es zuviel Kraft kostet und damit meine wertvolle Freizeit stark belastet…
Und in der Tat wirkt er abgespannt und müde.

Alles was ich tue, tue ich ehrenamtlich. Ich verdiene keinen Cent daran. Ich unterstütze damit meine Heimatstadt.
Etwas mehr an Hilfe hätte er schon verdient. Denn nichts von dem was er in den letzten Jahren angepackt hat, wäre realisiert worden. Dazu fehlt einfach das Geld. Und dass das selbst Politiker nicht sehen wollen und ihre parteipolitische Suppe kochen, kann er nicht verstehen.

Wie war das mit dem Strang? Die Frage, die er sich zurecht immer wieder stellt?

„Warum tue ich mir das an?“
„Warum ziehen wir nicht alle an einem Strang?“

Für Politik interessiert er sich, wenn überhaupt, nur am Rande. Seine Welt ist das Reinigen, das Restaurieren, das Erhalten und vor allen Dingen die Lehrlingsausbildung.

Und das sein Engagement nicht Branchenkonform ist zeigt ein weiterer Absatz aus dem Fachblatt aller Gebäudereiniger „Rationell Reinigen“:

Bleibt nur anzumerken, dass dieses Private Sponsorship der beteiligten Firmen keinen Regelfall darstellen soll. Es soll und wird die Ausnahme bleiben müssen. Viele kompetente Gebäudereinigungsunternehmen warten gerne auf entsprechende kommunale Anfragen, um im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit einen Beitrag für ein sauberes Städtebild zu leisten.
Das soll die Ausnahme bleiben, so das Sprachrohr aller Gebäudereiniger klar und unmissverständlich. Vielleicht wäre es an der Zeit das Engagement eines solchen Mannes entsprechend zu würdigen – Im gesamten Ortsbezirk – versteht sich.

Sein letztes Projekt, die Fussbodenerneuerung im Museum in Oppau zieht er mit der gleichen Energie durch wie Alles Andere. Dennoch bleibt der säuerliche Geschmack des Undanks ein wenig daran kleben.

Hinter seinem Haus verläuft seit Ewigkeiten die freigehaltene Trasse der irgendwann in ferner Zukunft vielleicht entstehenden Stadtbahn, deren Sauberhaltung der Stadt Ludwigshafen Mühen bereitet. Er hat das selbst in die Hand genommen, eingezäunt und für die Überwinterung von heimischen Kleintieren wie Igel und Ähnlichem ein Biotop eingerichtet. Dass er auch dafür wieder Geschwätz und Ärger bekommt, lässt ihn kalt. Selbstverständlich hat die Stadt Ludwigshafen in einer Patenschaftsurkunde mit ihm festgehalten, dass er diesen Bereich als Biotop pflegt und im Falle von Bautätigkeiten für eine Stadtbahn sofort freigibt.

Auf Anregung der CDU-Pfingstweide hat er die B9-Unterführung nach Edigheim gereinigt und Patenschaftsurkunden übernommen, in denen Paten aus seinem „Förderverein Heimat- und Denkmalpflege Edigheim e.V.“ sich für drei Jahre für die Sauberhaltung verpflichten.

Bei der Edigheimer Kerwe 2008 wurde ihm für die Präsentation seines Fördervereines kein Platz für ein Zelt zugestanden. Sein Verein hat sich trotzdem mit einem Zelt den Bürgern gezeigt. Bei der späteren Abrechnung wollte man ihm für Strom und Standplatz eine Rechnung schicken. Der Ortsvorsteher konnte dies damals verhindern:

„Für diese Rechnungen wäre, wenn überhaupt, ich zuständig und der Standplatz ist Privatgelände der VR-Bank“.
Peinlich dass dies mit dem Eigentümer vorher abgesprochen war.

Der Zustand des Vereinsbaumes auf dem Marktplatz war ihm ein Dorn im Auge. Er ließ ihn von der Feuerwehr Oppau und der Firma Philipp + Wahl abtransportieren und auf das Gelände der Firma Mültin in Edigheim bringen. Dort wurde er von Christoph Heller, CDU-Orstvorsteher der Stadtteile Mitte und Süd und seinen Mitarbeitern unentgeltlich mit einem neuen Anstrich versehen. Natürlich ließ er die angebrachten Vereinswappen auf eigene Kosten restaurieren und brachte gleichzeitig den neuen Wappen seines Fördervereines mit an. Selbstredend, dass er wieder für den Aufbau sorgte. Auch diese Aktion brachte ihm Ärger seiner „Freunde“ ein. Die Stadt wurde damit beschäftigt

„dass jemand ohne uns zu fragen, auf eigene Kosten unseren Vereinsbaum restauriert“.

„Der Vereinsbaum gehört der Stadt, alle Vereine können sich daran präsentieren“ stellte daraufhin die Stadt Ludwigshafen unmissverständlich klar.

Die Aussenfassade der Edigheimer Lessingturnhalle erschien ihm erbarmungswürdig. Er ließ ein Subunternehmen aus Frankenthal daran verdienen, das er bestellte und bezahlte. Die Fassade glänzt wieder wie neu.

Anfragen seiner Freunde an die Stadtverwaltung über solche Aktionen laufen bei ihm in’s Leere. Als gewiefter Macher hat er sich vorher immer mit den entsprechenden Stellen in Ludwigshafen wenn nötig auch bei der Denkmalschutzbehörde den notwendigen Rückhalt geholt.

Angesichts dieser Fakten erscheint es Aussenstehenden völlig unverständlich, dass Manfred Götz und seinem Verein die Aufnahme in die „Arbeitsgemeinschaft Edigheimer Vereine“ verwehrt wurde. Es bleibt jedem selbst überlassen sich über die Gründe Gedanken zu machen.

Wir bleiben in jeden Falle an dem Thema Manfred Götz und seinem, bisher noch unerschütterlichen Einsatz für den Ortsbezirk dran. Mal sehen was seinen Gegnern zum Thema Fussbodenreinigung im Museum wieder einfällt.

Und in Abwandlung einer vor Jahren in Deutschland gelaufene Spülmittelwerbung:

Und während in Undankistan noch protokolliert wird, wird in Machistan bereits gearbeitet …