Die Kerweborsch und Kerwemädels trafen sich am Bürgerhaus und begleiteten den Fahnenmast zum Kerweplatz.

Das ganze Jahr über befindet sich der Mast in Sicherheit, nur zur Kerwe wird er auf den Kerweplatz getragen und aufgestellt. Angeführt wird die kleine Karawane von einem Bollerwagen und dahinter gibt ein Streifenwagen der PI 2 mit dem Dienstgruppenleiter Markus Sicius und  Polizeihauptkommissar Axel Bischoff Geleitschutz.

Abmarsch am Bürgerhaus durch die Rosenthal-Straße und Edigheimer-Straße bis zum Kerweplatz, zu Beginn noch bei trockenem Wetter. Auf halber Strecke kommt leichter Regen. Die Kerweborsch und -Mädels lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. In kurzen Abständen lassen sie lautstark ihren Schlachtruf erschallen: „Wem g’hört die Kerwe?“, um gleich darauf die Antwort zu geben „Unser“. Eine Oppauerin spendiert der Gruppe eine Flasche Wein, damit das Rufen leichter gehen soll.

Nach dem Einbiegen der Gruppe auf den LIDL-Parkplatz atmet der Busfahrer der Linie 87 kräftig auf, er hat jetzt freie Fahrt. Auf der ganzen Strecke Schritt-Tempo, überholen nicht möglich. Da hatte er Gelegenheit den Oppauer Kerwe-Schlachtruf auswendig zu lernen.

Es regnet noch leicht, der obligatorische Marsch um den Kerweplatz herum wird nicht ausgelassen. Die Fahnenmast wird im Regen aufggestellt und selbstbewußt klingt hier der Kerweschlachtruf „Wem gh’hört die Kerwe? – Unser“. Spätestens hier zeigte sich, dass die ursprüngliche Anschaffung von Regenschirmen für die Kerweborsch und -Mädels keine Fehlinvestition war.