Edigheim, Ludwigshafen – Die Gerüchteküche brodelt. Immer wieder erreichen uns Anfragen ob dieses oder jenes Gerücht denn wirklich zutrifft.

Ganz besonders in Zeiten in denen sich Gerüchte oder üble Nachreden in Sekundenschnelle in sozialen Medien verbreiten, ist es wichtig einen klaren Kopf zu bewahren. So mancher Zeitgenosse oder Zeitgenossin scheint es lustig zu finden solche teilweise ängstigenden Behauptungen in die Welt zu setzen.

Wir haben die Gerüchte bei der Stadtverwaltung in Ludwigshafen überprüft und waren nicht besonders überrascht über das Ergebnis.

Gerücht Nummer 1

Alle Flüchtlingsfamilien wurden bereits untergebracht. Somit kommen am Ende nur noch die jungen Männer nach Edigheim.
Wir haben nachgefragt:

Redaktion: Ist es zutreffend, dass alle Flüchtlingsfamilien in Ludwigshafen untergebracht wurden?

Antwort Stadtverwaltung Ludwigshafen:

Derzeit leben noch 30 Familien in einer sogenannten SOS-Notunterkunft in der Wattstraße. Diese Art von Notunterkünften sollen nur vorübergehend genutzt werden, bis durch die Fertigstellung beispielsweise auch der so genannten Punkthäuser eine andere Wohnmöglichkeit für die Familien bereit steht.

Von daher sind derzeit im Sinne Ihrer Frage alle Flüchtlingsfamilien in Ludwigshafen zumindest in einer Notunterkunft untergebracht.

Ein Umzug in andere Quartiere steht dann an, wenn diese bezugsfertig sind. Dies trifft mittlerweile für die Punkthäuser in der Flur-und Kropsburgstraße und dem Hedwig-Laudien-Ring zu.

Gerücht Nummer 2

Die Flüchtlingsfamilien wollen sowieso nicht nach Edigheim wechseln. Das ist denen viel zu abgelegen.
Wir haben nachgefragt:

Redaktion: Ist es weiterhin zutreffend, dass keine Flüchtlingsfamilie in die Kranichstrasse wechseln will?

Antwort Stadtverwaltung Ludwigshafen:
Nein

Gerücht Nummer 3

Da kommen nur junge Kriegsflüchtlinge …

Redaktion: Trifft es zu, dass in der Kranichstrasse junge Kriegsflüchtlinge einquartiert werden?
Wir haben nachgefragt:

Antwort Stadtverwaltung Ludwigshafen:
Nein

Zwei Anmerkungen der Redaktion

Erstens: Es ist keine gute Idee das Klima von Beginn an zu vergiften. Die Fehler, die die Regierung in Berlin nachweislich seit August 2015 bis heute begangen hat und weiter begeht sind Flüchtlingen nicht anzulasten. Wenn die Politik auf ganzer Linie versagt und alles dafür tut das eigene Volk weder aufzuklären noch vorher zu fragen, dann sind die Flüchtlinge die Letzten die daran Schuld sind.

Denkt daran:

Wenn den Flüchtlingsfamilien Hass entgegenschlägt, werden sie mit Hass und Ablehnung antworten. Daran sollten wir immer denken.

Zweitens: Flüchtlinge sind nicht gleich Flüchtlinge. Eine Vermischung die gerne von der Politik in Berlin betrieben wird.

  • Kriegsflüchtlinge sind Menschen die vor Tod und Vertreibung flüchten
  • Asylbewerber gab es schon immer in Deutschland
  • Zuwanderer gab es ebenfalls schon immer
  • Wirtschaftsflüchtlinge sind die die vor der Armut flüchten

Durch die Ignorierung geltender Gesetze und Abkommen wie das Dublin-Übereinkommen oder das Asylgesetz, haben wir die heutige Situation. Die Kanzlerin hat die Völker Europas in diese Situation hinein gezwungen. Das betrifft auf der kommunalen Ebene auch die Stadtverwaltungen, die die Suppe auslöffeln müssen und die darüber auch nicht einstimmig glücklich sind.

Unsere klare Haltung

Wir lehnen jegliche Gewalt ab. Ob rechte Gewalt oder die immer wieder kleingeschriebene linke Gewalt. Dazu zählen wir auch verbale Gewalt.

Solange sich geflüchtete Menschen bei uns eingliedern und unsere Werte und Kultur akzeptieren, sollten wir Ihnen entgegenkommen.

Wer unsere Werte, unsere Kultur, unser Rechtssystem ablehnt, verhöhnt, Polizeibeamte/Innen bespuckt und angreift, Frauen belästigt oder vergewaltigt oder kriminell wird, muss die ganze Härte des Gesetzes spüren.

Dies gilt auch für religiöse Fanatiker. Jeder kann in Deutschland seiner Religion nachgehen. Doch niemand hat das Recht den Deutschen religiöse Ansichten und Handlungen vorzuschreiben.

Wir in der Redaktion

… sind weder rechts, noch links, noch in der Mitte. Und Gutmenschen sind wir auch nicht.

Wir sind ein unabhängiges Presseorgan und arbeiten aufgrund von Fakten. Was wir schreiben verantworten wir und ist immer nachprüfbar. Über unsere Redaktionen sind wir bestens vernetzt.

Wer Informationen hat, oder sich an der Diskussion beteiligen will, der kontaktiert uns jederzeit. Wir garantieren 100%igen Informantenschutz.

Üble Nachrede ist strafbar

Übrigens – Wer absichtlich Unwahrheiten in die Welt setzt und am Ende Panik und Polizeieinsätze auslöst macht sich schnell strafbar. Die Polizei hat zu Recht damit begonnen solche Dinge zu verfolgen. Facebook ist kein privater Tummelplatz, sondern öffentlich.

Unser Appell an Euch

  • Lasst Euch nicht von Interessengruppen manipulieren. Diese Menschen gehen gezielt und verdeckt vor.
  • Denkt nach.
  • Behaltet euren klaren Kopf.
  • Redet keine politische Propaganda nach – Ganz gleich aus welcher Richtung
  • Bildet Euch Eure eigene Meinung.

Unser Angebot

Wir stehen jederzeit für Diskussionen und sachliche Fragen zur Verfügung. Wir überprüfen gerne jedes noch so wilde Gerücht für Euch.
Bevor Ihr Euch zum Handlanger von Manipulateuren machen lasst – kontaktiert uns.

Nur so erhalten wir uns ein friedliches Zusammenleben im gesamten Ortsbezirk Oppau.

In Oppau Info steht drin ....

Jeder versucht plötzlich sich als Nachrichtenquelle zu profilieren. Gerüchte verbreiten sich in Windeseile. Über die sozialen Medien wird sehr viel Unsinn und Unwahres verbreitet.

Die Arbeit einer Redaktion ist nicht vergleichbar mit dem was üblicherweise in den sozialen Medien ohne zu überlegen gepostet wird.

Wenn etwas bei uns „drin steht“, dann dürft ihr auf uns verweisen. Was in Oppau.Info, bzw. unseren Portalen steht verantworten wir jeder Zeit.

Unsere wichtigsten Standards

  1. Wir prüfen und recherchieren intensiv
  2. Wir verifizieren vor Veröffentlichung
  3. Wir kennzeichnen die Meinung Dritter deutlich
  4. Wir arbeiten unabhängig und gehören zu keiner politischen Richtung
  5. Wir sprechen mit Jedem und grenzen Niemand aus