Explosion bei BASF: Stadt nimmt Sicherheitshinweise weitgehend zurück

Ludwigshafen Rathaus

Ludwigshafen – Die Stadt Ludwigshafen kann ihre vorbeugenden Sicherheitshinweise an die Bevölkerung in den nördlichen Stadtteilen zu großen Teilen zurücknehmen. Einzige
Ausnahme ist das Gewerbegebiet Nachtweide.

Nachdem die BASF am frühen Abend weitere Informationen vorgelegt hat, konnte die Stadtverwaltung die Sicherheitslage überprüfen und neu bewerten. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten über Geruchsbelästigungen in den nördlichen Stadtteilen geklagt. Auch Messungen der Feuerwehr ergaben Auffälligkeiten. Nachdem die Ursache dafür bisher nicht geklärt war, hatte die Stadtverwaltung vorsorglich empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich nicht längere Zeit im Freien aufzuhalten. Aufgrund der seit dem späten Nachmittag vorliegenden aktuellen Informationen durch BASF zum Schadensort kann eine mögliche Gefährdung der Bevölkerung nun nahezu ausgeschlossen werden. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist aus Sicht der Stadt Ludwigshafen, dass durch weitere Sicherheitsvorkehrungen am Explosionsort mögliche Gefahren unterbunden wurden. Zuvor hatten Messungen der Feuerwehr an der Einsatzstelle erhöhte Werte ergeben.

Daher werden die Sicherheitshinweise ab sofort zurückgenommen. Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Pfingstweide, Edigheim, Oppau und Friesenheim können sich nun  wieder im Freien aufhalten sowie Fenster und Türen öffnen. Ausnahme ist das Gewerbegebiet Nachtweide: Hier gelten nach wie vor vorsorglich die bisherigen Sicherheitshinweise. Dies geschieht aufgrund der Nähe des Gewerbegebietes zum Schadensort.„Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat für uns größte Priorität. Deshalb war es uns wichtig, die Menschen vorbeugend zu warnen. Nachdem uns nun weitere Informationen vorliegen und wir diese überprüfen und bewerten konnten, sind wir zu dem begründeten Schluss gekommen, dass wir die Sicherheitshinweise weitgehend zurücknehmen können. Unser Dank gilt der Bevölkerung für ihr Verständnis“, sagte Beigeordneter Dieter Feid.