BASF vernetzt Integrationsarbeit mit Onlineplattform „alvivi“

Stammwerk der BASF Gruppe Ludwigshafen. Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein. Mit über 200 chemischen Produktionsbetrieben, vielen hundert Labors, Technika, Werkstätten und Büros ist es der größte zusammenhängende Industriekomplex Europas. Auf einem Areal von über zehn Quadratkilometern sind rund 33.000 Mitarbeiter mit der Entwicklung, Erprobung, Herstellung und dem Verkauf von mehreren tausend Produkten beschäftigt. Abdruck honorarfrei. Copyright by BASF.

BASF vernetzt Integrationsarbeit mit Onlineplattform „alvivi“

Unzählige Ehrenamtliche, Vereine und kommunale Organisationen in der Metropolregion Rhein-Neckar engagieren sich in der Flüchtlingshilfe und unterstützen Menschen mit Migrationshintergrund.

Mithilfe einer neuen Webseite soll dieses Engagement in Zukunft noch wirkungsvoller werden: Am Donnerstag, 1. Februar, um 15 Uhr schaltet BASF die Onlineplattform „alvivi“ frei. Unter www.alvivi.net werden Angebote rund um das Thema Integration in der Metropolregion gebündelt. Ob ehrenamtliche Helfer oder solche, die es werden wollen, karitative Einrichtungen oder gemeinnützige Organisationen – die Plattform soll Engagierte zusammenbringen, erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglichen und Potenzial für Synergien aufzeigen.

„Die Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar haben insbesondere in den vergangenen zwei Jahren Großes geleistet, um Geflüchteten die Ankunft und das Leben in Deutschland zu erleichtern. Hier setzt die von BASF ins Leben gerufene Onlineplattform an. Über soziale, kulturelle oder geografische Grenzen hinweg trägt sie dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region zu fördern“, sagt Beate Steeg, Dezernentin für Soziales und Integration der Stadt Ludwigshafen am Rhein.

Die Webseite gliedert sich in drei Bereiche: Unter ANKOMMEN finden Zugewanderte neben Informationen und praktischen Tipps ein Verzeichnis von Ansprechpartnern und Anlaufstellen sowie Checklisten, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Die Angebote unter LEBEN richten sich an Menschen mit Migrationshintergrund, die schon längere Zeit in Deutschland leben. Hier finden sie Informationen zu Arbeit und Wohnen, können passende Sprachkurse suchen oder sich Tipps für die Freizeitgestaltung holen. Im Bereich HELFEN können sich ehrenamtliche Helfer informieren und engagieren. Einzelpersonen oder Gruppen können sich als Freiwillige melden oder ihre Angebote auf der Webseite eintragen.

„BASF ist es ein besonderes Anliegen, dass die Menschen im Umfeld unserer Standorte Zugang zu Bildung, Wissen und öffentlicher Infrastruktur erhalten. Dabei ist es für uns wichtig, wirkungsorientiert zu arbeiten. Gemeinsam mit Vertretern aus dem Haupt- und Ehrenamt, der Politik sowie mit Flüchtlingen und Zugewanderten haben wir so ‚alvivi‘ entwickelt. In den Prozess eingebunden sind außerdem die Fasihi GmbH und die medien+bildung.com gGmbH, die wir mit der Umsetzung beauftragt haben“, erklärt Karin Heyl, Leiterin Corporate Citizenship bei BASF.

BASF hat die Plattform „alvivi“ im Rahmen des Programms „Integration von Menschen mit Migrationshintergrund“ initiiert. Ziel ist, Verbindungen zwischen Menschen zu schaffen, das Miteinander in der Gesellschaft zu stärken und somit Teilhabe und Integration in der Metropolregion Rhein-Neckar zu ermöglichen. Mit dem gesellschaftlichen Engagement an ihren Standorten fokussiert sich BASF auf gemeinnützige Aktivitäten im Bereich Bildung, Soziales, Sport und Kultur, die zur Förderung von „Teilhabe und Integration“ sowie „Forschen und Entdecken“ beitragen.