Oppau – Die zunehmenden Klagen über Probleme mit dem immer dichter werdenden Verkehr im Ortsbezirk waren in der Vergangenheit des Öfteren Thema in Ortsbeiratssitzungen.

In der Sitzung des Oppauer Ortsbeirates am 9.1.2018 wurde für den 18.1.2018 eine Verkehrsrundfahrt des Ludwigshafener Verkehrsausschusses erörtert. Zur Vorbereitung dieser Verkehrsrundfahrt besichtigten Ortsbeiratsmitglieder die zu beanstandenden Stellen zu Fuß, um bei der gemeinsamen Rundfahrt mit dem Verkehrsausschuss über Verbesserungen der Verkehrssituation zu beraten.

Als Ergebnis dieser Verkehrsrundfahrt wurden an verschiedenen Stellen im Ortsbezirk neue Halteverbotsschilder aufgestellt: Kirchenstraße 28, Karolinenstraße 18-22, Rheinstraße/Klosterstraße.

Den genauen Grund für die Aufstellung des Halteverbotes wollten wir von der Stadtverwaltung Ludwigshafen erfahren:

Redaktion: Warum wurde vor der Kirchenstraße 28 und der Karolinenstraße 18-22 das Halteverbot aufgestellt?

Antwort: Das Halteverbot gegenüber der Einmündung Parsevalstraße/Kirchenstraße – auf Höhe der Hausnummern 28 und 30 – wurde zur Verbesserung der Ein- und Ausfahrt mit größeren Fahrzeugen angeordnet.

Ebenfalls wurde das Halteverbot in der Karolinenstraße im Teilbereich der Hausnummern 18 bis 22 eingerichtet. Es handelt sich hier um die Einmündungen Rosenthalstraße und Gabelsberger-Straße, die für die Zu- und Abfahrt von größeren Fahrzeugen verbessert werden sollen.

Redaktion: Anwohner klagten auch darüber, dass sie nicht informiert wurden.

Antwort: Die Einrichtung der Halteverbote erfolgte auf Empfehlung des Ortbeirats Oppau.
Über die angeordneten Halteverbote wurden die Anwohnerinnen und Anwohner nicht gesondert informiert. Bei Verkehrszeichen handelt es sich um Allgemeinverfügungen, die mit ihrer Aufstellung gültig werden.