OPPAU – Gestern Abend war es soweit. Kinder sowie deren Eltern freuten sich auf die Preise des Ballonflugwettbewerbes vom Sommer. An der Kerwe liessen die Mädchen und Jungen ihren Ballon in die Luft steigen. Die Preisverleihung fand in den Räumen der Stadtbücherei in der Zweigstelle Oppau statt.

An jedem Ballon war eine Rücksendekarte befestigt. Dies setzte natürlich den Willen des Finders voraus, eine Briefmarke draufzukleben und die Karte abzusenden, erklärte Hubert Eisenhauer in seiner Ansprache den Anwesenden.

Zu Beginn las die Zweigstellenleiterin der Stadtbücherei Oppau, Frau Volanakis den Kindern eine Geschichte vor, in der es um einen Luftballon ging. Die Kinder hörten gespannt zu.

Die Zweigstellenleiterin der Stadtbücherei Oppau liest den Kindern eine spannende Geschichte vor

Dann berichtete Hubert Eisenhauer von den Mitteilungen, die die Finder auf so manche Karte geschrieben hatten.

34 Karten wurden zurückgeschickt. Und mancher Ballon flog viele Kilometer bis er landete und gefunden wurde.

Einige Finder schrieben auf die Karte wo und unter welchen Umständen sie die Karte fanden.

Hier ein kurzer Auszug:

So schrieb ein Finder aus Mackenheim: “Hallo unser Baggerfahrer Leo hat diese Karte am 20.08. an seinem Bagger gefunden – Viel Glück” (Mackenheim ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Abtsteinach im südhessischen Kreis Bergstraße – die. Red.)

Ein weiterer Finder schrieb: “Lieber Erik, ich habe deine Karte auf der Pferdeweide gefunden. Mein Name ist Cariba – Ich bin ein weisses Pferd und wohne auf einem schönen Reiterhof im Odenwald. Ich hoffe du freust dich über meine Nachricht – Liebe Grüße Cariba”

Lieber Leon aus Frankenthal, liebe Oppauerinnen und Oppauer. Die Oppauer Kerwe ist die Beste in der gesamten Churpfalz. Heute am 26. August haben wir diese Karte mit Schnur, aber ohne Ballon auf einer Rasenfläche auf dem Friedhof im Wohlgelegen (Mannheim – d. Red.) gefunden.

Hallo Maira, wir haben deine Karte beim Pilzesuchen auf dem “Hohen Nistler” gefunden. Grüße aus Ilvesheim von Karola und Erwin. (Der Hohe Nistler ist ein Berg im westlichen Odenwald im Naturpark Neckar-Odenwald – die Red.)

Dazu stellt Eisenhauer treffend fest: “Es gibt doch viele liebe und nette Menschen”

Stolze Lana mit Papa
Stolze Lana mit Papa

Windrichtung und Windgeschwindigkeiten sind an drei Tagen immer unterschiedlich. Aus diesem Grund prämieren wir, wie in den Vorjahren immer drei Tagessieger. Die Gewinner erhalten ihre persönliche Siegerurkunde, etwas Süsses dazu und natürlich wieder ihre Karte zurück, so Eisenhauer.

Nach der kurzen Einführung folgte die lang ersehnte Siegerehrung. Die Kinder waren sehr gespannt und aufgeregt. Auch dieses Jahr hatten alle Anwesenden viel Spaß.

Die glücklichen Kindergesichter bestätigen wieder einmal den festen Platz des Ballonflugwettbewerbes auf der Oppauer Kerwe.

Mit ihren liebevoll gestalteten Urkunden trafen Traudl und Hubert Eisenhauer auch dieses Mal wieder die Kinderherzen.

Die Gewinner

Kerwesamstag – Gelbe Karten

Dritter Preis – Felix Wortmann aus Oppau. Sein Ballon flog 28 km weit bis nach Abtsteinach-Mackenheim.

Den zweiten Preis am Kerwesamstag hat die Ella Kischnick aus Oppau gewonnen. Ihr Ballon flog 29 km weit bis nach Heiligkreuzsteinach.

Der erste Preis vom Kerwesamstag geht nach Bobenheim-Roxheim an David Wahl. Sein Ballon schaffte es bis nach Fürth, das sind 30 km.

Kerwesonntag – Rote Karten

Dritter Preis: Joel Eberle aus Oppau. Sein Ballon flog bis nach Birkenau-Reisen, das sind 24 km.

Der zweite Preis: Paulina Kürth. Ihr Ballon flog 39 km weit bis nach Oberzent-Airlenbach, das sind 39 km.

Erster Preis: Lana Dörr aus Edigheim. Ihr Ballon schaffte es bis nach Mossautal-Hüttental, das sind 40 km.

Kerwemontag – blaue Karten

Dritter Preis: Melina Fuchs aus Oppau. Ihr Ballon machte eine Reise von 25 km und landete in HD-Handschuhsheim.

Zweiter Preis: Lotta Marie Merdian aus Oppau. Sie war auch im letzten Jahr unter den Gewinnern. In diesem Jahr flog ihr Ballon bis nach Wiesloch, das sind 35 km.

Erster Preis: Yalcin Nermin aus Oppau. Ihr Ballon flog 37 km weit, bis nach Hirschhorn.

Quelle: Hubert Eisenhauer – ARGE OPPAU