Standort Ärztehaus: Horst-Schork-Straße - Präsentation im Ortsbeirat
Standort Ärztehaus: Horst-Schork-Straße - Präsentation im Ortsbeirat

Die SPD Oppau-Edigheim- Pfingstweide ist verärgert darüber, dass mit den Freien Wählern unter der Führung von Helge Moritz offenbar keine verlässlichen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen sind.

Im Ortsbeirat ist entschieden worden, die rechtliche Grundlage für das Entstehen eines Ärztehauses in der Horst-Schork-Straße zu schaffen, wobei die Sorgen der Anwohner nach Möglichkeit zu berücksichtigen und entsprechende Gutachten natürlich noch abzuwarten sind. Die Sozialdemokraten bekennen sich zu diesem Fahrplan, zumal die Horst-Schork-Straße nach dem aktuellen Kenntnisstand der bestmögliche Platz für ein Ärztehaus zu sein scheint.

Auch die FWG hat dieses Projekt unterstützt, präsentiert sich seitdem in der Öffentlichkeit aber ganz anders: Erst Diskreditiert sie das Ärztehaus in der Folge auf Facebook als „Schönheitsklinik“ und kommt dann vor wenigen Tagen mit einem neuen Vorschlag um die Ecke, das Ärztehaus in verkleinerter Form auf einem erweiterten Lidl bauen zu wollen. Diese Idee wirft allerdings viele Fragen auf:

Wurde mit Lidl bzw mit dem potenziellen Investor über diese Idee gesprochen bevor sie in die Öffentlichkeit gebracht wurde? Alles andere wäre sehr unseriös.

Wer soll diese Idee bezahlen und das Haus betreiben?

Entsteht da nicht ein neues Parkplatzproblem, da durch eine Lidl-Erweiterung ja Parkplätze wegfallen?

Wird der Verkehr für ganz Oppau und Edigheim durch die zentrale Lage eines Ärztehauses auf dem Lidl nicht massiv zunehmen?

Gregory Scholz und die von Frank Dudek geführte SPD-Fraktion betonen daher:

„Wer zu einem solch späten Zeitpunkt mit solchen Ideen um die Ecke kommt, muss diese Fragen beantworten können und der muss sich auch fragen lassen, warum er dem bisherigen Prozess im Ortsbeirat dann überhaupt zugestimmt hat.“

Der Vorsitzende der SPD im Norden Ludwigshafens, Gregor Scholz, unterstreicht daher:

„Gerade in Zeiten von Corona haben die Bürgerinnen und Bürger eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Politik verdient. Verunglimpfungen und unausgereifte Ideen, die den angelaufenen Prozess immer wieder zurückwerfen, sind das Gegenteil davon. Sie könnten ein Ärztehaus dauerhaft verhindern und damit die ärztliche Versorgung der Zukunft gefährden. Die ärztliche Versorgung dauerhaft zu sichern bleibt aber oberstes Ziel der SPD.“